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Neues aus dem Rathaus

Pressebericht Gemeinderatsitzung vom 11. April 2019

Der Seebacher Rat griff am Donnerstagabend (11.04.2019) tief in die Gemeindekasse, er vergab den Auftrag für den zweiten Bauabschnitt des Seebacher Glasfasernetzes für die Summe von 1.006.537 Euro. Den Zuschlag erhielt ein Rheinauer Unternehmen, es hatte das günstigste Angebot abgegeben. Die Summe von über einer Million Euro geht aber nicht in vollem Umfang zu Lasten der Seebacher Gemeindekasse, denn 64.9603 Euro hat die Gemeinde aus dem Fördertopf des Landes für kommunalen Breitbandausbau erhalten. Der Ausbau beinhaltet Tiefbauarbeiten mit der Verlegung von Leerrohr und mit der Herstellung der Hausanschlüsse. Der Ausbau des zweiten Bauabschnitts legt in Seebach die Breitbandinfrastruktur für die Bereiche Ortsmitte, Kirchberg und Wildenberg, Knappenhöfe und Scherzenteich und für das Gewerbegebiet Knappenhöfe. Der erste Bauabschnitt rückt derzeit immer näher an die Ortsmitte in Richtung des so genannten Point Of Presence (POP). Er bildet den Knotenpunkt eines Glasfasernetzes, an dem alle Stränge gebündelt werden. In Seebach ist der Standort dieses POP am Kurpark vorgesehen, er wird derzeit vorbereitet. Die Grimmerswaldstraße muss in diesem Zusammenhang am 25. April für die Einrichtung des POP sowie für Infrastrukturarbeiten von 7 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags gesperrt werden.

Der Antrag zur Verlängerung einer wasserrechtlichen Erlaubnis für das Fassen und Ableitung einer Quelle lag dem Rat von der Waldgenossenschaft Seebach vor. Über diese Quelle unterhalb des Mummelsees werden das Berghotel Mummelsee und weitere Einrichtungen versorgt. Die zuständige Behörde im Landratsamt Ortenaukreis hat der Waldgenossenschaft Seebach am 12. August 1997 die Nutzung dieser Quelle für zwanzig Jahre erteilt, die Waldgenossen erschlossen diese Quelle für die öffentliche Trinkwasserversorgung mit Quellfassungsbauwerk, Pump- und Entsäuerungsschacht und Hochbehälter. Der Rat befürwortete den Antrag der Waldgenossenschaft Seebach einstimmig. Keine Zustimmung erforderte der Bauantrag eines Bauherrn zum Bau eines Carports. Da das Bauvorhaben den Festsetzungen des Bebauungsplans entspricht, nahm der Rat das Bauvorhaben zur Kenntnis, Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Hauptamtsleiter Markus Brügel stellten es vor.

Das Rathaus benötigt neue Büromöbel, in den aktuellen Haushalt wurden dafür 10000 Euro eingeplant. Erneuert werden nur diejenigen Möbel, die noch aus der Zeit vor dem Rathausumbau stammen und inzwischen deutliche Nutzungspuren aufweisen. Dasselbe trifft für den Teppichboden im Rechnungsamt zu, er ist inzwischen verschlissen. Zusammen mit der Erneuerung des Teppichbodens bezifferte Reinhard Schmälzle die Summe der Maßnahme auf 22380 Euro. Sie geht somit über die die im Haushalt eingestellte Summe hinaus, aber die Anbieter für Möbel und Teppichboden kamen der Gemeinde soweit entgegen, dass die Summe 2019 und 2020 bezahlt werden kann. Der Rat befürwortete die Anschaffungen einstimmig.

Aus nichtöffentlicher Sitzung teilte Bürgermeister Reinhard Schmälzle mit, dass der Rat beschlossen habe, zwei land- und forstwirtschaftliche Grundstücke in Hinterseebach zu erwerben. Unter Bekanntgaben informierte Reinhard Schmälzle, dass sich am Samstag, 13. April, 17 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus die Jugendfeuerwehr offiziell gründet. Aus der Polizeistatistik des Polizeireviers Achern teilte Bürgermeister Reinhard Schmälzle mit, dass Seebach als sehr sicher gelte, während die Motorradunfälle im Höhengebiet Sorge machten. Die Räte werden den Bericht per Email erhalten.

Eine für Landwirte interessante Veranstaltung findet am 17. April, 20 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt. Der Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis e.V. (LEV) bietet an, per Sammelantrag ein Weidezaunprojekt durchzuführen. Dr. Regina Ostermann wird darüber informieren. Die Gemeinde Seebach, so teilt der LEV in einem Mitteilungsschreiben mit, habe als Gemeinde mit Mindestflurkonzept und sehr großem Landschaftsschutzgebiet die nötigen Fördervoraussetzungen. Grünland in Steillagen offen zu halten und damit den Vormarsch des Waldes einzudämmen sei über Beweidung am sinnvollsten zu bewältigen. Es biete sich an, Einzelvorhaben in Seebach zu bündeln, der LEV würde das Antragsverfahren bis zum Abschluss begleiten. Die Gemeinde Seebach müsse Antragsteller sein, die Fördersumme für Zaunmaterial und Zaunbau belaufe sich auf 50 Prozent der Bruttokosten. Wichtige Fördervoraussetzung sei eine Hangneigung von mindesten 35 Prozent auf dem größten Teil einer Fläche und es müsse sichergestellt sein, dass die Beweidung dauerhaft erhalten bleibe. Das Projekt laufe über fünf Jahre, bei Bewilligung könnten die Zäune schon in den nächsten Monaten errichtet werden. Bei entsprechender naturschutzfachlicher Relevanz, so gibt das Mitteilungsblatt Auskunft, könne ein Weidezaun auch mit 70 Prozent gefördert werden und nicht zuletzt komme vielleicht auch „Wolfszaunförderung“ in Frage, denn Seebach liege im Wolfsgebiet. (gat)

Der Seebacher Rat hat den Auftrag für den zweiten Bauabschnitt des Seebacher Glasfasernetzes vergeben. Die Ortsmitte, Kirchberg, Knappenhöfe, Wildenberg, Scherzenteich und Gewerbegebiet Knappenhöfe sind nun dran.
Der Seebacher Rat hat den Auftrag für den zweiten Bauabschnitt des Seebacher Glasfasernetzes vergeben. Die Ortsmitte, Kirchberg, Knappenhöfe, Wildenberg, Scherzenteich und Gewerbegebiet Knappenhöfe sind nun dran.
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