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Seebach das Mummelseedorf im Schwarzwald

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Gemeinde Seebach
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77889 Seebach
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Breitbandprojekt Mittelbaden

Schnelles Internet für Seebach

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Der Gemeinderat beschäftigt sich seit Jahren mit der Thematik Telekommunikationsversorgung in Seebach. In den letzten Jahren wurden einige Schritte und Versuche unternommen, um den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Versorgung zu bieten. Die Verwaltung hat sich, trotz kleineren Maßnahmen (Funk), weiterhin darum bemüht eine zukunftsfähige Versorgung zu gewährleisten bzw. aufzubauen. Bei diesen Bemühungen ist die Verwaltung mit der Arbeitsgemeinschaft „Breitbandprojekt Mittelbaden“ in Kontakt getreten. Die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) besteht seit Mai 2015 mit folgenden Kommunen:
Gemeinden Ottersweier, Rheinmünster, Lauf, Sasbach und den Städten Lichtenau und Bühl.

Im November/Dezember 2015 wurden die Gespräche und Verhandlungen mit den Kommunen so vertieft, dass ein einvernehmlicher Entwurf der genannten Städte und Gemeinden sowie Seebach für eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung aufgestellt wurde.

Des Weiteren wurde die Planung aller sieben Beteiligten für ein mögliches Netz so vorangeschritten, dass eine mündliche Genehmigung der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) vorlag. Mit dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) wurden die möglichen Zuschussmodalitäten im Rahmen der „Breitband-Offensive 4.0“ abgestimmt.
In allen Kommunen hat der Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung einstimmig für eine Beteiligung an der Interkommunalen Zusammenarbeit zugestimmt.

Am 20.01.2016 hat der Gemeinderat von Sasbachwalden das Interesse an einer möglichen Interkommunalen Zusammenarbeit bekundet. Des Weiteren hat der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss gefasst, notwendige Leitungen zur Versorgung von Seebach gegen Entgelt bereitzustellen.

Zusammenfassung der Regelungen der Vereinbarung:
Die Gemeinschaft vereinbart, ein gemeinsames Breitbandnetz aufzubauen und dieses nach einem Vergabeverfahren an einen gemeinsamen Netzbetreiber zu verpachten.
Jede Kommune trägt die Kosten für die Planung, Bau, Anmietung etc. auf ihrer jeweiligen Gemarkung selbst. Das Netz bleibt im Eigentum der jeweiligen Kommune.

Gemeinsame Kosten, wie z. B. Rechts- und Steuerberatung, Ingenieur- bzw. planerische Leistungen werden jeweils zu gleichen Teilen auf die beteiligten Kommunen verteilt.

Die Vereinbarung lässt den Einstieg weiterer Kommunen oder Landkreise zu, damit zukünftige Fortschreitungen flexibel möglich sind. Entsprechende Vereinbarungen und Kostenregelungen müssen hierzu bei Bedarf getroffen werden.

Bei einem vorzeitigen Ausstieg einer Kommune ist diese verpflichtet, zur Aufrechterhaltung der eingegangenen Vertragsverpflichtungen der anderen Kommunen entsprechende Leitungen kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Die Gemeinde Ottersweier übernimmt die Projektkoordinierung und die Vergabestelle in der Interkommunalen Zusammenarbeit. Die Stadt Bühl übernimmt federführend das Fördermittelmanagement.
Ein finanzieller Ausgleich für die Leistungen der Kommunen untereinander findet nicht statt.

Am 13. März 2016 erfolgte im Rathaus Ottersweier die Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Zusammenarbeit für die Erstellung eines Breitbandnetzes zwischen der Stadt Bühl, der Stadt Lichtenau, den Gemeinden Lauf, Ottersweier, Rheinmünster, Sasbach und Seebach. Alle Vertreter der Städte und Gemeinden zeigten sich erfreut über die interkommunale Zusammenarbeit in dieser überaus wichtigen Infrastrukturmaßnahme. Oberbürgermeister Hubert Schnurr von Bühl und Bürgermeister Jürgen Pfetzer von Ottersweier sprachen sogar von einem historischen Moment. Die Herren Markus Benkeser aus Bühl und Alexander Kern aus Ottersweier stellten bei diesem Termin die öffentlich-rechtliche Vereinbarung sowie den weiteren Werdegang des Projekts vor. Frau Corina Bergmaier aus Bühl präsentierte die zum Projekt neu erstellte Homepage http://www.baden.net und den dazugehörenden Flyer.
Auch Bürgermeister Reinhard Schmälzle zeigt sich erfreut über diesen Zusammenschluss und hofft auf die ersten FTTB-Anschlüsse für Ende 2017 in Seebach.
Einen Tag nach der Unterzeichnung stellte die Stadt Bühl den ersten Zuschussantrag für die Backboneplanung in Bühl.

Die Zuschussanträge für Backbone- und Verteilernetz sowie für die Planung des FTTB-Verteilernetzes für Seebach werden sobald alle hierfür notwendigen Unterlagen vorliegen gestellt. Der Auftrag zur Planung des Grobkonzepts und die Integration in das Backbonenetz an Tkt teleconsult wurde am 12.02.2016 aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 02.02.2016 erteilt. Außerdem führt Tkt teleconsult im April/Mai 2016 das Markterkundungsverfahren durch.

Im Sommer 2016 wurde bei allen Gewerbebetrieben in der Gemeinde Seebach eine Bedarfsabfrage durchgeführt. Hier wurde ein durchgehender gewerblicher Mindestbedarf von 50 MBit symmetrisch gefordert.

Der erste Spatenstich für das Backbonenetz in Bühl ist am 28. Juli 2016 erfolgt.

Die Ausschreibung des Netzbetriebs und die Auswertung der Angebote ist mittlerweile abgeschlossen. Der endgültige Netzbetreiber steht mit der Fa. NGN Telecom GmbH / Rope GmbH & Co. KG fest. Am 03.07.2017 erfolgte im Berghotel Mummelsee die Vertragsunterzeichnung des Netzbetriebs aller beteiligten Gemeinden mit der Bietergemeinschaft NGN Telecom GmbH und ropa GmbH & Co.KG.

Der Start des Netzbetriebes ist offiziell am 12. Juli 2017 in Bühl erfolgt. Mit dem Druck eine symbolischen Auslöser des Startknopfes kann das überregionale Glaserfasernetz in Betrieb gehen.

Die Realisierung des Backbonenetzes mit dem Verteilernetz in jedes Haus in Seebach ist für 2017/2018 vorgesehen. Ein verbindlicher Zeitplan liegt allerdings noch nicht vor. Die Bauarbeiten sind in Seebach wie bekannt immer auch wetterabhängig. Die Nutzung des Netzes für die Teilnehmer ist dann für 2018 geplant.

Wir werden auf dieser Seite immer wieder den neusten Stand des Projekts darstellen und Neuigkeiten aktuell und transparent aufzeigen.

Bedarfsnachweise von Gewerbebetrieben und Land- und Forstwirtschaftliche Betrieben sowie Heimarbeitsplätze

Wie bereits ausführlich dargestellt wird die Gemeinde Seebach derzeit in der Qualität sehr unterschiedlich mit DSL versorgt. Die Gemeinde – Verwaltung und Gemeinderat – möchten dies nun dauerhaft ändern und daher die Breitbandversorgung in die eigene Hand nehmen. Konkret bedeutet dies, dass in den kommenden Jahren ein Glasfasernetz mit Anschlüssen bis in jedes Haus aufgebaut werden soll. Dieses Glasfasernetz wird dann an einen Netzbetreiber, der sich um die aktive Technik kümmert, verpachtet. Durch den Anschluss des Netzes an die überregionalen schnellen Glasfaserstrecken (Backbone) werden qualitativ sehr hochwertige Datenverbindungen ermöglicht. Damit werden dann Bandbreiten fast jeder Größenordnung verfügbar sein, sei es für Internet, Telefon oder Fernsehen.

Dieses Projekt wird vom Land Baden-Württemberg sehr großzügig unterstützt.

Damit der Gemeinde jedoch diese Unterstützung zu Teil wird, sind wir auf die Hilfe von Gewerbebetrieben und Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieben angewiesen. Auch Personen, die einen Heimarbeitsplatz betreiben oder Freiberuflich tätig sind, können Bedarfsträger sein.

Die Förderrichtlinien sehen derzeit vor, dass ein Glasfaserausbau nur in den Gebieten erfolgen kann, wo ein gewerblicher Bedarfsträger (dies kann eine Firma, ein Selbstständiger, Freiberufler oder auch ein Arbeitsplatz als Home-Office sein) einen symmetrischen Bedarf von 50 MBit/s hat. Unter diese sog. gewerblichen Bedarfsträger fallen auch die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Dieser Bedarf wird, so sind sich alle Experten einig, in den kommenden Jahren nicht nur im gewerblichen Bereich, sondern auch im Privatbereich bestehen.

Zu Erhebung des Bedarfs wurde eine Umfrage gestartet, die jeder Gewerbebetrieb und jeder Land- und forstwirtschaftliche Betrieb per Post erhalten hat.

Bitte lassen Sie sich von den im Erhebungsbogen genannten Kosten nicht abschrecken. Die Gemeindeverwaltung ist sich aufgrund von Vorgesprächen mit möglichen Netzbetreibern sicher, dass es zu solchen extremen Kosten nicht kommen wird; auch werden die Netzbetreiber Produkte anbieten, die sich an den heutigen Preisen der Telekom orientieren. Es ist jedoch Vorgabe des Landes, diese Erhebungsbögen zu verwenden.
Ganz wichtig: mit der Rückgabe des Erhebungsbogens gehen sie keine Verpflichtungen ein, Sie können wenn das Glasfasernetz einmal errichtet ist frei entscheiden, welcher Vertragstyp mit welchen Geschwindigkeiten dann für Sie der Richtige ist.
Wichtig ist nun, dass Sie die Unterlagen entsprechend ausgefüllt zurückgeben (gerne per eMail oder FAX). Denn nur mit einem guten Rücklauf der Erhebungsbögen, die einen symmetrischen Bedarf von 50 MBit/s beinhalten, sind wir in der Lage, Fördermittel zu bekommen und das Netz zu bauen. Ohne eine Förderung wird dieses Glasfasernetz auf absehbare Zeit nicht entstehen und sich die Internetanbindung der Gemeinde Seebach nicht verbessern.
Der Hausanschlussvertrag zur Anbindung an das Glasfasernetz in Seebach wird derzeit erarbeitet. Sobald dieser vorliegt wird er ebenfalls auf die Seite veröffentlicht.

Den Umfragebogen können Sie hier nochmals abrufen.

Bei Rückfragen steht Ihnen die Gemeindeverwaltung, Herr Brügel, Tel. 07842 9483-30, Email. bruegel(@)seebach.de gerne zur Verfügung.

Baden.net: Neuer Netzbetreiber steht fest - Stadtwerke Bühl GmbH und TelemaxX Telekommunikation GmbH sorgen für schnelles Internet

Bei der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet setzen die Städte Bühl und Lichtenau, die Gemeinden Rheinmünster und Seebach sowie der Zweckverband Söllingen auf die Stadtwerke Bühl und das Karlsruher Telekommunikationsunternehmen TelemaxX als Netzbetreiber. Nach ein-stimmigen Beschlüssen der Ausschüsse und Gremien der vom Breitbandausbau profitierenden Gebiete wurde am 05. November 2018auf dem Baden-Airpark der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Er hat eine Laufzeit von 15 Jahren.

Im März 2018 hatten Bühl, Lichtenau, Rheinmünster, Seebach und der Zweckverband Söllingen die Netzdienste gemeinsam in einem europaweiten Vergabeverfahren neu ausgeschrie-ben. Kriterien zur Vergabe waren Pacht, Endkundenpreise, Service- und Vertriebskonzept sowie ein Netzbetriebskonzept.

Die Stadtwerke als Netz- und Dienstleistungsspezialist und TelemaxX als Telekommunikations-Experte ergänzen sich ideal in ihrer Expertise, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beteiligten Kommunen und des Zweckverbands. „Wir haben uns bei der Vergabe der Konzession für die Bietergemeinschaft von Stadtwerke Bühl GmbH und TelemaxX Telekommunikation GmbH entschieden, da sie in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren das wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben. Auch die Konzeptionen sowohl aus technischer Sicht als auch hinsichtlich einer nachhaltigen und ganzheitlichen Versorgung haben überzeugt. Als regionale Unternehmen stellen sie eine auf Qualität, Service, Sicherheit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Versorgung der Unter-nehmen und der Bürger in den Mittelpunkt.“

Zukünftig können die Unternehmen und Einwohner in den genannten Orten die unter dem Namen Baden.net angebotenen Produkte für Internet, Telefonie und TV bei den Stadtwerken Bühl buchen. Zur Verfügung stehen Bandbreiten mit bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde, alle in Verbindung mit einer Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz und einer Internet-Flat. Attraktive Produkte und Dienstleis-tung zu fairen Preisen runden das Portfolio ab.

„In den bereits von den Kommunen erschlossenen Gebieten werden unsere Produkte ab Ende Ja-nuar verfügbar sein“, betonen die Stadtwerke-Geschäftsführer Reiner Liebich und Rüdiger Höche, und ergänzen: „Als Stadtwerke haben wir eine besondere Verpflichtung gegenüber den Menschen und Unternehmen in unserer Region, der wir uns gerne stellen. Denn zur Daseinsvorsorge im 21. Jahrhundert gehören heute nicht nur Strom, Gas und Wasser, sondern auch Telekommunikation.“ Raphael Bächle und Dieter Kettermann, die beiden Geschäftsführer der TelemaxX, ergänzen: „Wir freuen uns sehr, dass wir zukünftig über unseren Glasfaserbackbone die Datenautobahn zu zahl-reichen Privat- und Geschäftskunden bringen. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort und die digitale Souveränität der Bevölkerung.“

Vertragsunterzeichnung: (stehend von links) Reinhard Schmälzle (Bürgermeister Seebach), Christian Greilach (Bürgermeister Lichtenau), Hubert Schnurr (Oberbürgermeister Bühl), Helmut Pautler (Bürgermeister Rheinmünster), (sitzend von links) Reiner Liebich, Rüdiger Höche (Geschäftsführer Stadtwerke Bühl), Dieter Kettermann, Raphael Bächle (Geschäftsführer Telemaxx)

Spatenstich für Breitbandausbau am 29. September 2018

Der Ausbau für das Glasfasernetz in Seebach ist gewissermaßen überm Berg, die Firma Josef Schnell GmbH beginnt im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße das Leerrohr für die Backboneleitung hinunter in den Ort zu legen. Am frühen Samstagabend erfolgte dafür auf dem Gelände des Anwesens Bruder/Lamm der offizielle Spatenstich für den Hauptstrang der Glasfaserleitung nach Seebach. Im Bereich Schönbüch, obere Markteichstraße treffen die Gemarkungsgrenzen von Sasbachwalden und Seebach aufeinander, daher ist dort der kommunale Übergabepunkt für die Backboneleitung des Interkommunalen Zusammenschlusses Breitband Mittelbaden (IKZ). Vor zwei Jahren hatten die Kommunen Bühl Lauf, Lichtenau, Ottersweier, Rheinmünster, Sasbach, Sasbachwalden, Seebach und der Zweckverband Söllingen im genannten IKZ den Ausbau eines umfassenden Breitbandnetzes gestartet, Seebachs Backbone-Trasse knüpft an die von Lauf an, die Gemeinde Sasbachwalden gab im Januar 2016 die Zusage zur Durchleitung der Backbone-Trasse.

Seebach will den Ausbau seines Glasfasernetzes in drei Abschnitten vollziehen. Der erste Abschnitt umfasst den Netzausbau hinein nach Seebach sowie die Mitverlegung Achert, Schwarzenkopf und Tannenteich mit einem Kostenaufwand von 1.709.872 Euro. Das Land hat dafür bereits einen Zuschuss von 709.872 Euro gewährt. Über diesen Bauabschnitt werden 134 Hausanschlüsse gelegt. Der zweite Bauabschnitt umfasst den Bereich Kirchberg, Kleineck, Wildenberg mit rund 250 Hausanschlüssen. Dafür sind Kosten von 1.453.603 Euro brutto veranschlagt, am 20. September wurde beim Land der Zuschussantrag in Höhe von 717.128 Euro eingereicht. Der dritte Bauabschnitt mit rund 100 Hausanschlüssen versorgt den Bereich Hinterseebach, als Kosten sind 1.730.428 Euro kalkuliert, der Förderantrag beim Land wurde ebenfalls am 20. September eingereicht und beläuft sich auf 717.128 Euro.

Bürgermeister Reinhard Schmälzle und Amtskollegin Sonja Schuchter mit Stellvertreter Markus Bruder und Ehemann Wolfgang Schuchter aus Sasbachwalden, Seebacher Gemeinderäte, Vertreter des IKZ sowie der Stadtwerke Bühl, Vertreter der Firma Schnell und der Seebacher Baufirma Fallert nahmen am offiziellen Spatenstich teil. „Wir denken, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Datenautobahn tief im Ortsteil Grimmerswald stehen, vielleicht gelingt es sogar bis in Richtung Ortsmitte,“ gab Bürgermeister Reinhard Schmälzle seiner Hoffnung Ausdruck. Ob das gelingt sah er wesentlich von zwei Faktoren abhängig. Zum einen, wie zügig das Einpflügen des Leerrohrs in das Gelände möglich ist, zum anderen, wie bald der Winter in Seebach einzieht und die Verlegungsarbeiten unterbindet. Reinhard Schmälzle dankte seiner Amtskollegin Sonja Schuchter für den Lückenschluss nach Lauf und informierte, dass umgekehrt die interkommunale Zusammenarbeit auf dem Sektor Wasseranschluss umgesetzt wurde. Markus Benkeser, Koordinator des IKZ, gab Auskunft über das gesamte Breitbandprojekt Mittelbaden. „Es rollt jetzt richtig, das Netz ist bereits sehr eng zusammengewachsen. Insgesamt haben wir seit Beginn des Projekts 34 Zuschussanträge über eine Summe von 28 Mio. Euro gestellt, 22 weiter Anträge werden folgen. Die Teilnehmer sind zu einer festen Einheit zusammengewachsen und zusammen werden wir alle Hürden meistern.“ (gat)

Spatenstich Breitbandausbau

Gemeinde Seebach erhält weiteren Förderbescheid für den Breitbandausbau

Einen weiteren Förderbescheid hat die Gemeinde Seebach am 06. September 2018 von Minister Thomas Strobl für den Breitbandausbau erhalten. Die Gemeinde wird im Rahmen von Erdverlegungsarbeiten von Stromkabeln der Syna AG im Bereich Tannenteich Leerrohre für das Glasfasernetz mitverlegen. Der Zuschuss des Landes Baden-Württemberg beläuft sich für die Mitverlegung auf 15.960 €. Die Gesamtkosten betragen netto 65.543 €.

Die Bauarbeiten sind mittlerweile voll im Gange und die größte Strecke der ca. 530 m langen Mitverlegung ist bereits realisiert. Um mit der Maßnahme schnellstmöglich anzufangen hatte die Gemeindeverwaltung bereits im Juni 2018 einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt, dem im Juli auch mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung durch das Ministerium zugestimmt wurde. Hauptamtsleiter Markus Brügel hat nun am vergangenen Donnerstag den Bescheid persönlich bei Minister Strobl in Stuttgart zusammen mit weiteren geförderten Gemeinden und Landkreisen abgeholt.

Hauptamtsleiter Markus Brügel (links) zusammen mit Minister Thomas Strobl bei der Übergabe des Förderbescheids in Stuttgart

693.530 Euro für Breitbandausbau in Seebach - Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergibt Förderbescheide

Am Freitag, den 20. April 2018, konnte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, weitere Bescheide zur Förderung des Breitbandausbaus im Land übergeben. „Gerade für Baden-Württemberg als Land der Tüftler und Denker ist die Digitalisierung eine große Chance. Digitale Innovationen als Motor für Wirtschaftsentwicklung – das wollen und müssen wir auch in Baden-Württemberg schaffen. Und dafür legen wir mit dem flächendeckenden Breitbandausbau die Grundlage“, so die Aussage des Ministers.

Auch Seebachs Bürgermeister Reinhard Schmälze war nach Stuttgart eingeladen und konnte aus den Händen von Innenminister Thomas Strobl zwei Förderbescheide für den Ausbau des Glasfasernetzes in seiner Gemeinde entgegennehmen.

Das Land Baden-Württemberg erkennt damit das Engagement der Gemeinde, die sich gemeinsam mit den Umlandgemeinden im „Breitbandprojekt Mittelbaden“ für den Aufbau eines interkommunalen Netzes zusammen gefunden haben, mit einer Fördersumme von insgesamt 693.530 Euro an. Die Tiefbauarbeiten für den ersten Bauabschnitt zum Aufbau des FTTB-Netzes, bei dem jedes Haus mittels Glasfaser angeschlossen wird, werden nun unverzüglich ausgeschrieben und beginnen voraussichtlich Ende Mai. In einem ersten Schritt sollen die symmetrischen Bedarfsträger, also Gewerbekunden sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe, in den Wohn- / Mischgebieten versorgt werden. Hierfür erforderlich ist auch der Aufbau der interkommunalen Backbone-Trasse, welche am kommunalen Übergabepunkt „Schönbüch“ in der Nähe der Gemarkungsgrenze Sasbachwalden/Seebach beginnt. Die Gesamtlänge der zu bauenden Trasse innerhalb der Gemeinde Seebach beträgt für den ersten Bauabschnitt ca. 8.388 m. Auf dieser ersten Teilstrecke wird die Grundlage der Vollerschließung der Gemeinde Seebach mittels Glasfaser gelegt. Ebenfalls genehmigt wurde der Antrag auf Förderung zur Mitverlegung von Kabelschutzrohren im Rahmen einer Maßnahme der Syna AG in den Bereichen „Grimmerswaldstraße“ und „Schwarzkopfstraße“. In den beiden Baumaßnahmen werden im ersten Schritt 129 Gebäude mit Glasfaser erschlossen, was einer Erschließung von ca. 23,5 % entspricht. Weitere Förderanträge für die nächsten Bauschnitte sind in Arbeit.

Übergabe Förderbescheid
Übegabe Förderbescheid BM Schmälzle

Ausführungsplan mit der bisherigen und der vorgesehenen zeitlichen Umsetzung der notwendigen Schritte

Chronologische Kurzdarstellung
ThemaDatum
Erste Gespräche mit der Stadt Bühl und der Gemeinde OttersweierNov. 2015
Zusage der Gemeinde Sasbachwalden zur Durchleitung Glasfasernetz  26.01.2016
Gemeinderatsbeschluss zum Beitritt Breitbandprojekt Mittelbaden02.02.2016
Abfrage Energieversorger zur Mitverlegung von Leitungen12.02.2016
Auftragserteilung an Tkt teleconsult Planung Grobkonzept und Integration in dasBackbone-Netz des Breitbandprojekts Mittelbaden15.02.2016
Auftragserteilung an Tkt teleconsult Markterkundungsverfahren (Netzbetreiberabfrage)18.02.2016
Nachweis der besonders schwierigen Topographie durch LGRB    29.02.2016
Nachweis der vorhandenen landwirtschaftlichen Betriebe durch LRA01.03.2016
Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den beteiligten Gemeinde16.03.2016
Einreichung 1. Zuschussantrag durch die Stadt Bühl17.03.2016
Grobkonzeption durch TKT    13.05.2016
Markterkundungsverfahren durch TKT18.05.2016
Startgespräch Masterplanung Stadtwerke Bühl/COS    21.06.2016
Förderantrag Beratungsleistungen atene KOM29.06.2016
Spatenstich Stadt Bühl28.07.2016
Auftragserteilung für Förderantrag Backboneplanung an TKT29.07.2016
Erneute Zusage Gemeinde Sasbachwalden zur Durchleitung Glasfaser (open access)02.08.2016
Veröffentlichung Teilnahmewettbewerb / Ausschreibung Breitbandnetz    12.08.2016
Vorprüfung Förderantrag Beratungsleistungen atene KOM positiv06.09.2016
Förderantrag Backboneplanung durch Stadt Bühl/TKT09.09.2016
Fristende Ausschreibung Teilnahmewettbewerb23.09.2016
Eingang Zuwendungsbescheid Beratungsleistungen 21.11.2016
Gespräche mit den bietenden Unternehmen30.11.2016
Aufforderung zur Abgabe des finalen Angebots14.12.2016
Betreibergespräch14.12.2017
Gemeinderatsbeschluss Vergabe Ausführungsplanung und Beitritt Gemeinde Sasbachwalden und Zweckverband Flughafen Söllingen28.01.2017
Abgabefrist für das finale Angebot17.02.2017
Begehung und Festlegung der Backbone-Trasse mit Stadtwerke Bühl GmbH13.03.2017
Unterzeichnung der Ergänzungsverträge zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung baden.net wg. Beitritt der Gemeinde Sasbachwalden und dem Zweckverband Gewerbepark mit Regionalflughafen Söllingen Baden Airpark14.03.2017
Info-VA für alle Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden in Bühl26.04.2017
Gemeinderatsbeschluss in Seebach zum Netzbetreiber12.05.2017
Info-Veranstaltung in der Mummelseehalle 23.05.2017
Erstes Informationsgespräch mit NGN tele.com/Ropa GmbH19.06.2017
Vetragsunterzeichnung Netzbetreiber im Berghotel Mummelsee03.07.2017
Start der Netzdienste in Bühl (POP Gewerbegebiet Süd)12.07.2017

Info-Veranstaltung zum Thema Breitbandausbau in Seebach - baden.net am 23. Mai 2017 in der Mummelseehalle

Am 23. Mai 2017 fand in der Mummelseehalle eine Info-Veranstaltung zum Thema Breitbandprojekt Mittelbaden - baden.net statt, bei der der anstehende Breitbandausbau in Seebach vorgestellt wurde. Bürgermeister Reinhard Schmälzle konnte an diesem Abend ca. 170 interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Mummelseehalle begrüßen. Nach einer kurzen Darstellung der seit 2005 intensiven Bemühungen der Gemeinde Seebach das schnelle Internet in die Mummelseegemeinde zu bekommen, erläuterte der Bürgermeister das Zusammenkommen mit den Gemeinden des Breitbandprojekts Mittelbaden.

Über das an diesem Abend wichtigste Thema des Ausbaus eines Glasfasernetzes in Seebach referierte Georg Friedmann von den Stadtwerken Bühl. Herr Friedmann ging in seinem Vortrag hauptsächlich auf die Backbonetrasse und die technischen Merkmale eines Glasfasernetzes ein. Neben der Trassenführung wurde auch der Hausanschlussvertrag sowie der für eine Förderung notwendige Nachweis von gewerblichen Bedarfsträgern erläutert.

Zur Netzbetreiberausschreibung konnte Hauptamtsleiter Markus Brügel nähere Informationen weitergeben.

Auch die Kosten des Gesamtprojekts sowie die Hausanschlusskosten für die einzelnen Anschlussnehmer wurden angesprochen und diskutiert.

Nach der Beantwortung aller Fragen, die im Laufe des Abends gestellt wurden, dankte Bürgermeister Reinhard Schmälzle Herrn Friedmann für seine ausführlichen Erläuterungen zu diesem für Seebach wichtigsten Infrastrukturprojekt der nächsten Jahre. Außerdem dankte er allen Anwesenden für das Interesse und wünscht seine sehr gute Umsetzung des Projekt und dass möglichst schnell Licht in die einzelnen Haushalt kommt.

Die Präsentation, die an diesem Abend gezeigt wurde, kann hier heruntergeladen werden.

Auf mehrere Nachfragen haben wir die Präsentation mit weiteren Erläuterungen zur Netzbetreiberausschreibung ergänzt!

Gemeinde Sasbachwalden und Zweckverband Gewerbepark mit Regionalflughafen Söllingen Baden Airpark treten baden.net bei

Mit der Unterschrift unter die öffentlich-rechtliche Vereinbarung am 14.03.2017 ist der Kreis der „baden.net“-Gemeinden gewachsen. Die Gemeinde Sasbachwalden sowie der Zweckverband Gewerbepark mit Regionalflughafen Söllingen Baden Airpark sind der Gemeinschaft beigetreten. Ziel ist es, in der Raumschaft zwischen Rheinmünster im Norden und Seebach im Süden ein zukunftsfähiges Glasfasernetz aufzubauen. „Zu einem modernen Gewerbegebiet gehört ein flächendeckender Breitbandausbau“, ist sich Werner Messinger, Geschäftsführer des Zweckverbands Baden Airpark sicher. Begonnen hat der Glasfaserausbau inzwischen an mehreren Stellen. „Mit den bereits bewilligten und den schon eingereichten Förderanträgen liegen wir bei einer Bausumme von 15 Millionen Euro und neun Millionen Euro Förderung“, berichtete Projektleiter Markus Benkeser von der Stadt Bühl. Sasbachwaldens Bürgermeisterin Sonja Schuchter erhofft sich vom Beitritt „eine Optimierung der vorhandenen Strukturen des damaligen Pilotprojektes und eine zukünftig redundante Anbindung an das weltweite Hochgeschwindigkeitsnetz.“ Derweil läuft noch die europaweite Netzbetreiberausschreibung, die Vergabe ist in den kommunalen Gremien für Anfang Mai vorgesehen. Ab dann können auch Endkundenpreise kommuniziert werden. „Baden.net ist ein Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit“, fasste Bühls Oberbürgermeister Hubert Schnurr abschließend zusammen.

Unterzeichnung der Ergänzungsverträge zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung baden.net
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