Die wirtschaftliche Situation der Gemeinde Seebach wird heute überwiegend durch das Baugewerbe geprägt. Vier große und gleichermaßen moderne Sägewerksbetriebe und zwei gleichfalls moderne Steinbrüche prägen das Bild in Seebach und schaffen darüber hinaus noch eine Vielzahl an Arbeitsplätzen. Das war nicht immer so. Zu Beginn dieses Jahrhunderts war die Erwerbssituation vorwiegend durch die Einflüsse der Landwirtschaft gekennzeichnet, aber es existierten auch schon kleinere Steinbrüche, die das Rohmaterial für den florierenden Straßenbau lieferten. Noch in den zwanziger Jahren verdienten etwa 300 Menschen ihr Brot durch die harte Arbeit in den Steinbrüchen. Neben diesem Bereich etablierten sich zunehmend bürgerliche Sägemühlen im hinteren Achertal, die zum Teil noch heute bestehen. Bestes Beispiel ist hierfür die Vollmers Mühle.

Nach dem Zweiten Weltkrieg vollzog sich ein wirtschaftlicher Strukturwandel, der auch vor Seebach nicht halt machte. Die bis dahin so wichtige Landwirtschaft verlor zunehmend an Bedeutung. Eine Entwicklung, die sich bis zum heutigen Tag fortgesetzt hat. Eine Umwandlung der bäuerlichen Betriebe in Nebenerwerbslandwirtschaft und der Wechsel hin zum Kleingewerbe kennzeichnete die wirtschaftlichen Aufbaujahre. Zunehmende Bedeutung erlangte außerdem der Tourismus. Ein Großteil der Zweiteinkommen in Seebach werden durch die Vermietung von Ferienwohnungen und das Management von kleinen Pensionen erwirtschaftet.
Zahlen und Fakten
Die Gemeinde Seebach ist Mitglied des "Gewerbevereins Ottenhöfen - Seebach" und der "Wirtschaftsregion Ortenau" (WRO).